Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

{Memories}

Ich wei? noch, wie ich ihn suchte und dich das erste Mal sah, als sich dein Blick an mich heftete und mir folgte wie mein eigener Schatten. Ein kurzer, fl?chtiger Moment, und schon waren viele Dinge besiegelt.

Ich wei? noch, wie wir das erste Mal aufeinander prallten in unserer Gier, scheinbar nicht mehr als in zu stillendem Hunger, doch es wiederholte sich. Ich sp?re die rauhe Rinde noch in meinem R?cken, den festen Griff an meiner Kehle, die vorgeschobene Grobheit. Ich kann die Wildheit noch immer riechen, schmecke die herbe Haut.
Und ich sehe noch immer diesen suchenden Ausdruck, die ersten Funken einer Hoffnung, endlich gefunden zu haben... und wie dieser Funke ersterben musste, abgew?rgt und gebrochen wurde.

Du warst es, der mich wieder und wieder anzog wie ein Magnet, wie eine Lampe den Nachtfalter lockt, und wo du mich gelockt hast, da habe ich dir geleuchtet... und umgekehrt.
Es war dieser eine Morgen, dessen Nebel mir dich brachten, dich langsam freigaben, sodass sich deine Silhouette langsam daraus hervor sch?lte, nachdem dein Blick einmal mehr so lange auf mir geruht hatte. Ich lie? mich gerne von diesem Blick betasten, der wie weiche Fingerspitzen aus der Ferne ?ber meine Haut huschte und sie prickeln lie?, sie sanft qu?lte bis du selbst dich endlich zu erkennen gabst und das Tasten des Auges ein Streicheln von H?nden wurde. Beil?ufig nur, gehemmt.
Die Bindung im Hintergrund, die dich zur?ck hielt... und doch warst du selbst verfallen genug, um zu kl?ren, was es zu kl?ren gab, um dein Gewissen zu beruhigen.
Und das Gl?hen in mir zu bes?nftigen und zugleich anzufachen, als du tats?chlich wieder zur?ck kamst.
Es war dieser eine Morgen, an dem ein Teil von mir wusste, was du noch von dir gewiesen hast.

Deine N?he, die Nahrung f?r rascheren Herztakt und stockenden Atem, so gut verborgen hinter dem Gesicht beherrschter Erfahrung. Doch deswegen keinesfalls gemindert.
Der gierige Sturm weicher Lippen aufeinander und ?ber der Haut, das Schaben von Z?hnen, die erregten Bisse. Der weiche Boden, bedeckt von achtlos herab gerissenen Kleidern, l?ngst nur noch st?rende Unn?tigkeit. Langes Haar, sich mischend in einer schwarzen Flut, der Tanz hungernder Zungen und verschlungener Leiber, ineinander vergraben in eintr?chtigem Rhythmus.

Ich wei? noch, du hast nicht oft gelacht, doch wir fanden beieinander immer wieder Gr?nde daf?r. Und wie einfach es war, die Luft zum knistern zu bringen, elektrisierende Blicke zu verhaken, mit geschmeidiger Bewegung endlos zu reizen.
Ich w?re dir gerne mehr gewesen, als ich jemals sein konnte, doch wie ihm meine Seite fehlte, so fehlt mir die seine... und so konnte keiner von uns beiden alles sein, sondern stets nur ein Bruchteil.

Doch ich wollte diese Zeit niemals missen, selbst wenn sie l?ngst vorbei ist, und ich trage die Erinnerung an dich in meinem Herzen und auf meiner Haut.



Auch ich dachte einmal oder gar zweimal, ich h?tte gefunden. Einmal war ich im Irrtum, einmal schied dahin, wof?r ich mich einmal mehr aufgeben wollte, und pl?tzlich gab es keine gemeinsamen Lieder mehr, nur den schmerzenden Nachhall irgendwo in mir.
So s?? manche Erinnerungen sind, so vernichtend sind die anderen, und alle wollen sie gelebt werden.
Und vor allem auch... gemehrt.
Doch jetzt, da ich einmal mehr bitteren Verlust geschmeckt habe, will sich nicht mehr einstellen, was einst vergessen machen konnte. Nicht mehr... auf die alte Weise.
Ich wusste immer, dass es keine Sicherheit gibt, dass keine Bindung die beste Bindung ist. Doch nun lauert eine M?digkeit, der ich mich nicht ?berlassen darf, es schweigt mein Verstand, und mein Herz brennt in einer Sehnsucht nach etwas, wof?r ich niemals geschaffen gewesen bin.

Oder habe ich nur stets... verkannt?
5.1.06 22:52
 



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