Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

Seductive Secret

Kleiner Bruder,
noch nicht lange ist es her und doch scheint schon wieder so viel an Zeit vergangen - Geschehen, Bilder, Klänge jagen regelrecht vorüber, als hätten sie es eilig, weiter zu kommen. Es gibt alles und nichts zu berichten - ich glaube, ich muss mir mancher Dinge endlich bewusst werden und sie mir eingestehen. Freiheit macht einsam, sagte ich... und ich denke, ich war zu lange frei, um nicht mehr einsam zu sein; war zu lange einsam, um Zweisamkeit zu finden oder überhaupt zu wissen, wie man sie sucht und festhält. Ich habe es versucht und bin gescheitert, und diese wenigen Versuche haben ausgereicht, um mich an einen Punkt zu bringen, an dem ich sagen muss... ich will es nicht mehr. Ich möchte wieder Abstand gewinnen können zu diesem ganzen... Schmerz, denn nichts anderes ist es, auch wenn ich sicher keine einzige Erinnerung oder Erfahrung missen möchte.

Ich versuche in den Nächten zu leben, denn die Tage zehren mich auf.
Emotionen... ich wende mich jenen von Fremden zu, um meine eigenen verbergen zu können, um mich nicht um sie kümmern zu müssen.
Das alte verführerische Geheimnis gibt es nicht mehr, es muss einen neuen Weg finden - und wird für immer ungelüftet bleiben.
Lance am 23.10.06 09:16


"Bei dir und mir stimmt die Chemie
Wir sind die pure Euphorie
Wir sind, was sich zusammenbraut
Wir fühln uns wohl in unsrer Haut

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

Fülle mich mit Leben
Komm und fülle mich mit Dir
Heute will ich mich hingeben
Ich ist tot, es lebe Wir
Fülle mir dein Denken
Deinen Willen in mich ein
Heute will ich mich dir schenken
Will von Dir besessen sein

Sind aus dem selben Holz geschnitzt
Wir sind der reine Geistesblitz
Allein nur Ton und unbewusst
Zusammen Sinfonie der Lust

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

Fülle mich mit Leben
Komm und fülle mich mit Dir
Heute will ich mich hingeben
Ich ist tot, es lebe Wir
Fülle mir dein Denken
Deinen Willen in mich ein
Heute will ich mich dir schenken
Will von Dir besessen sein

Fülle mich
Erfülle mich
Erfülle mich
Mit dir

Fülle mich mit Leben..."
Lance am 3.4.06 19:13


"Go to sleep, may your sweet dreams come true
Just lay back in my arms for one more night
I've this crazy old notion that calls me sometimes
Saying this one's the love of our lives.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old.

When you wake up the world may have changed
But trust in me, I'll never falter or fail
Just the smile in your eyes, it can light up the night,
And your laughter's like wind in my sails.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old.

Lean on me, let our hearts beat in time,
Feel strength from the hands that have held you so long.
Who cares where we go on this rutted old road
In a world that may say that we're wrong.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old..."



Keine eigenen Zeilen, nein. Aber das mindert ihren Klang nicht, und ich hab wieder einmal etwas, was ich gern singe und worin ich mich verlieren kann.
Musik ist eine meiner Schwingen- die best?ndigste von allen.
Lance am 9.2.06 20:52


{Memories}

Ich wei? noch, wie ich ihn suchte und dich das erste Mal sah, als sich dein Blick an mich heftete und mir folgte wie mein eigener Schatten. Ein kurzer, fl?chtiger Moment, und schon waren viele Dinge besiegelt.

Ich wei? noch, wie wir das erste Mal aufeinander prallten in unserer Gier, scheinbar nicht mehr als in zu stillendem Hunger, doch es wiederholte sich. Ich sp?re die rauhe Rinde noch in meinem R?cken, den festen Griff an meiner Kehle, die vorgeschobene Grobheit. Ich kann die Wildheit noch immer riechen, schmecke die herbe Haut.
Und ich sehe noch immer diesen suchenden Ausdruck, die ersten Funken einer Hoffnung, endlich gefunden zu haben... und wie dieser Funke ersterben musste, abgew?rgt und gebrochen wurde.

Du warst es, der mich wieder und wieder anzog wie ein Magnet, wie eine Lampe den Nachtfalter lockt, und wo du mich gelockt hast, da habe ich dir geleuchtet... und umgekehrt.
Es war dieser eine Morgen, dessen Nebel mir dich brachten, dich langsam freigaben, sodass sich deine Silhouette langsam daraus hervor sch?lte, nachdem dein Blick einmal mehr so lange auf mir geruht hatte. Ich lie? mich gerne von diesem Blick betasten, der wie weiche Fingerspitzen aus der Ferne ?ber meine Haut huschte und sie prickeln lie?, sie sanft qu?lte bis du selbst dich endlich zu erkennen gabst und das Tasten des Auges ein Streicheln von H?nden wurde. Beil?ufig nur, gehemmt.
Die Bindung im Hintergrund, die dich zur?ck hielt... und doch warst du selbst verfallen genug, um zu kl?ren, was es zu kl?ren gab, um dein Gewissen zu beruhigen.
Und das Gl?hen in mir zu bes?nftigen und zugleich anzufachen, als du tats?chlich wieder zur?ck kamst.
Es war dieser eine Morgen, an dem ein Teil von mir wusste, was du noch von dir gewiesen hast.

Deine N?he, die Nahrung f?r rascheren Herztakt und stockenden Atem, so gut verborgen hinter dem Gesicht beherrschter Erfahrung. Doch deswegen keinesfalls gemindert.
Der gierige Sturm weicher Lippen aufeinander und ?ber der Haut, das Schaben von Z?hnen, die erregten Bisse. Der weiche Boden, bedeckt von achtlos herab gerissenen Kleidern, l?ngst nur noch st?rende Unn?tigkeit. Langes Haar, sich mischend in einer schwarzen Flut, der Tanz hungernder Zungen und verschlungener Leiber, ineinander vergraben in eintr?chtigem Rhythmus.

Ich wei? noch, du hast nicht oft gelacht, doch wir fanden beieinander immer wieder Gr?nde daf?r. Und wie einfach es war, die Luft zum knistern zu bringen, elektrisierende Blicke zu verhaken, mit geschmeidiger Bewegung endlos zu reizen.
Ich w?re dir gerne mehr gewesen, als ich jemals sein konnte, doch wie ihm meine Seite fehlte, so fehlt mir die seine... und so konnte keiner von uns beiden alles sein, sondern stets nur ein Bruchteil.

Doch ich wollte diese Zeit niemals missen, selbst wenn sie l?ngst vorbei ist, und ich trage die Erinnerung an dich in meinem Herzen und auf meiner Haut.



Auch ich dachte einmal oder gar zweimal, ich h?tte gefunden. Einmal war ich im Irrtum, einmal schied dahin, wof?r ich mich einmal mehr aufgeben wollte, und pl?tzlich gab es keine gemeinsamen Lieder mehr, nur den schmerzenden Nachhall irgendwo in mir.
So s?? manche Erinnerungen sind, so vernichtend sind die anderen, und alle wollen sie gelebt werden.
Und vor allem auch... gemehrt.
Doch jetzt, da ich einmal mehr bitteren Verlust geschmeckt habe, will sich nicht mehr einstellen, was einst vergessen machen konnte. Nicht mehr... auf die alte Weise.
Ich wusste immer, dass es keine Sicherheit gibt, dass keine Bindung die beste Bindung ist. Doch nun lauert eine M?digkeit, der ich mich nicht ?berlassen darf, es schweigt mein Verstand, und mein Herz brennt in einer Sehnsucht nach etwas, wof?r ich niemals geschaffen gewesen bin.

Oder habe ich nur stets... verkannt?
Lance am 5.1.06 22:52


{Ende Februar/ Anfang M?rz `06}

Sie hat mich wieder, die Stadt die niemals schl?ft, geliebter Bruder. Ich wei? nicht ob ich bleibe, ich wei? nicht ob ich wieder gehe und wie mein weiterer Weg aussehen wird- wie es immer gewesen ist. Und vielleicht ist das die rechte Art zu leben f?r mich... immer auf dem Sprung, immer mit der Wahl aller M?glichkeiten offen vor sich. Frei...
Aber Freiheit ist einsam.

Es ist mir auch nicht einfach gefallen, Russland zu verlassen... und somit auch
ihn. Doch nachdem Drake nach Wochen doch wieder zur?ck gekehrt ist, ?berlebt hat, glaube ich, dass es ihm besser gehen wird als je zuvor- es ist einfach diese Mischung aus kalt und hei?, hart und weich, die wie ich es einsch?tze vielleicht tats?chlich in der Lage sein k?nnte, seine Bed?rfnisse abzudecken. Dark ist noch immer fort, irgendwo in diesen Labors, wenn er denn ?berhaupt noch lebt... Drake sollte ihn vergessen machen. Er wirkt wie jemand, an dem sich Welten brechen k?nnten ohne ihn umzuwerfen, und in diesem Sinne... ist er wie in allen anderen Dingen auch scheinbar perfekt dazu geeignet, unserem Neumond zur Seite zu sein. Und wer k?nnte einen Neumond besser verstehen als ein anderer gleichen Zeichens?

So bin ich also hier gelandet... tauche manchmal ein in diesen Sog pulsierenden Lebens, das durch die Stadt rauscht und sich an vielerlei Orten sammelt. Ich habe dir einmal vor sehr langer Zeit von diesem einen Club erz?hlt... einen der wenigen Orte, an denen sich die unsrigen treffen als w?ren sie wie jedermann. Das Midwinters Moon. Dort geh?rt mir ein St?ck der Welt, dort liegt sie mir zu F??en... und wird mich doch nie erreichen, wenn ich nicht die Hand danach ausstrecke und sie zu mir einlade. Es ist ein eigenartiges Gef?hl- allein inmitten aller, obwohl doch im Mittelpunkt. Aber das Meer an M?glichkeiten hat eine wohltuende Wirkung, sie beruhigt und macht vergessen. Ich kann mich ein ums andere Mal verlieren, vergessen in Worten und Bewegung, kann mich zur?ck ziehen wie auch immer es mir beliebt.
Manchmal... da frage ich mich, was all die an mir klebenden Blicke zu sehen glauben, was sie tats?chlich h?ren, wenn ich ihre Aufmerksamkeit so einfach einfangen und fesseln kann, als w?ren sie ohne Willen. Ich kann mit ihnen spielen wie es mir in den Sinn kommt, und sie sind wie geschmeidige Seide, die man durch seine Hand gleiten l?sst. Manchmal sehe ich in Teile ihrer Seelen und Erinnerung, finde ihre Empfindungen vor mir ausgebreitet wie einen hauchd?nnen, vielfarbigen Teppich, und ich lerne immer besser, auf diesen Teppichen zu laufen. Sie zu st?rken. Oder Dinge fort zu wischen, nichtig zu machen. Ich kann sie einiges vergessen lassen, sie auffangen, der doppelte Boden sein, das Sicherheitsnetz. Nie f?r immer, aber f?r einige Zeit.
Erst durch andere... kann ich lebendig sein. Aber es ist nicht mehr wie fr?her, etwas... scheint zu fehlen. So schlafe ich so wenig wie diese Stadt, teile ihre immerw?hrende Rastlosigkeit, nehme immer wieder Abstand und beobachte sie von oben herab. Diese Lichter, die dem wirbelnden Leben eine Richtung zu geben scheinen. Ich verschwinde mit der Nacht, ungesehen, ohne den Spiegel anderer auf mich selbst reduziert. Manchmal w?nschte ich, du w?rst noch hier und w?rdest diese Eindr?cke teilen, den Platz in mir wieder einnehmen, der so furchtbar leer geworden ist ohne dich... wie so manch anderer auch. Aber diese W?nsche sind und bleiben nun einmal vergebens, ich wei?, ich wei?... und doch hat diese Vorstellung etwas sch?nes, und manche Erinnerungen an die Vergangenheit sind wie Rosen inmitten stinkenden Unrats.
Lance am 22.10.05 13:34


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