Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

was tut man, wenn man bereits zig blogs zu allen möglichen und unmöglichen dingen herumschwirren hat? richtig... man macht sich einen weiteren.

... losgelöst von alltag, abgründen und blutigen pfaden sollen hier nur die wolfswege besungen werden, sowie die spärlich gewordenen traumsteine, deren glanz scheinbar erlöschen will...

... regentänzer, wolfsläufer, count dark... der namen gibt es mehr als genug, aber hier tanzt der schatten des grafen in all seinen gestalten durch den regen, so lange er es möchte, hier läuft er dorthin, wo er in "wirklichkeit" niemals hingelangen kann...

... hier bewahrt sich die freiheit der vorstellungskraft.


als es begann, gab es eine lange zeit der wolfsträume... doch sind sie mittlerweile blass geworden, ersetzt durch den gestaltenwandel, der verbindet, was niemals eins sein kann. der das ganze spektrum in vollen zügen ausschöpft und ebenso platz lässt für reißende, vernichtende fänge und klauen und ihre zornerfüllten feldzüge.

von der vergangenheit ins jetzt... wie weit der schatten in die zukunft vorausfällt... wer weiß. vielleicht reißt er unversehens und unerwartet ab.

EDIT: es hat nicht sollen sein, denn ich hab nichts mehr in dieser hinsicht zu erzählen.

also werde ich dieses teil hier meinem leben widmen, und damit meine ich nicht den maroden alltag, sondern jene wirklichkeit, in der ich wirklich noch lebe... in der ich alles auslebe, was in der realität nie möglich wäre oder schon längst gestorben ist.
mein "leben", meine wirklichkeit... das rollenspiel.

dies ist eine bühne für alles und nichts, für jeden charakter, für jedes detail, für schatten und gespenster ihrer vergangenheit.
dies ist die bühne für gedanken, die nicht die meinen sind und doch auf ihre art mehr teil von mir als manche andere.
dies ist die bühne der schatten im regen, der ort ihrer gesänge, der ort für all meine facetten.

die bühne des regentänzers, des wolfsläufers... mit all seinen schatten.


~*~*~*~*~

Memento, Requiem an den schwarzen Wolf...
ich bewahre dein bild
bewahre die knochen
doch diese zeit...
sie ist vergangen
ich habe verloren
und neues gewonnen...


where the nights are long
where you can live
where you can do
- what no one has done before
where you are
- what you want to be
and where the nights are mysterious
because of howling wolves
sisters and brothers
let´s come together
and stay together
every night
howling to the moon
every day
hunting for living
and fighting for being
what no one has been before...


...cause everything will happen.


mit den augen eines wolfes
- aus "brother wolf", jim brandenburg -

"seit den zeiten, als nur sonne und mond uns licht gaben, kannte ich dich. aus den riesigen und undurchdringlichen wäldern heraus beobachtete ich dich. ich war zeuge, als du das feuer bändigtest und fremdartige, neue werkzeuge machtest.

von den kämmen der hügel und berge aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine jagderfolge. ich fraß deine beutereste und du fraßt meine beutereste.

ich lauschte deinen gesängen und sah deinen schatten um die hellen feuer tanzen. in einer zeit, so weit zurück, dass ich mich kaum mehr erinnern kann, schlossen sich einige von uns dir an um mit dir an den feuern zu sitzen. sie wurden mitglieder deines rudels, jagten mit dir, beschützten deine welpen, halfen dir, fürchteten dich, liebten dich.

und für sehr lange zeiten lebten wir so zusammen, denn unsere wesen waren sich sehr ähnlich. deswegen hast du die zahmen von uns adoptiert. ich weiß, einige von euch respektieren mich, den wilden. ich bin ein guter jäger. auch ich respektiere dich. auch du warst ein guter jäger. ich sah dich oft gemeinsam mit den zahmen beute erlegen.

in jenen zeiten gab es alles im überfluss. es gab nur wenige von euch. die wälder waren groß, und wir heulten mit den zahmen in der nacht. einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. so lebten wir zusammen für lange, lange zeiten.
es war ein gutes leben.

manchmal stahl ich von deiner beute, und du stahlst von meiner beute. erinnerst du dich, wie dein rudel hungerte als der schnee hoch lag? du fraßt die beute, die wir erlegt hatten. das war unser spiel. das war unsere gegenseitige schuld. manche nannten es ein versprechen.

wie viele der zahmen aber wurdest auch du uns immer fremder. wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von euch nicht mehr. du machtest auch beute zahm. als ich begann, deine zahme beute zu jagen (es waren dumme kreaturen auf die die jagd keine herausforderung war, aber die wilde beute war verschwunden), jagtest du mich und ich verstand nicht, warum.
als deine rudel immer größer wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich eure großen kriege. ich fraß jene, die du erschlagen hattest. dann jagtest du mich noch mehr, denn für mich waren sie nahrung, aber du hattest sie getötet.

wir wilden sind nur noch wenige. du zerstörtest unsere wälder und brachtest viele von uns um. aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten welpen, wie ich es immer getan habe. ich frage mich, ob die zahmen eine weise wahl trafen, als sie sich euch anschlossen. sie haben den geist der wildnis vergessen. es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd.
wir sind nur noch wenige und ich beobachte dich immer noch, um dir auszuweichen.

ich denke, ich kenne dich nicht mehr länger."



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