Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

"Warum?? Warum kannst du nicht sein, was wir längst gebraucht hätten?? Kümmerliche Ausgeburt einer fehlgegangenen Nacht, selbst deine Schwester hat mehr des Wolfsgesichtes in sich als du!!"
Der Schlag war so wuchtig, dass der Junge gegen die Wand prallte und anschließend zu Boden ging, die über ihm empor ragende, übermächtige Gestalt des Vaters über sich, die bereits erneut ausholte, um einen Tritt folgen zu lassen.
Er ließ die Prügel beinahe geduldig über sich ergehen- und vollkommen lautlos.
Er wusste, seine einzige Chance bestand darin, Stärke zu zeigen... denn auch, wenn seinen Vater die Unbeugsamtkeit noch weiter reizte, so war es doch auch eine Sache, die er zu schätzen wusste.
Genau genommen die einzige, die er an seinem jüngsten Sohn schätzte.
Und der Junge wusste auch, welche Gedanken der Vater hinter all den Vorwürfen hegte, die er stets auf ihn hernieder hageln ließ wie eine knotige Peitsche.
Warum, warum nur war mein Blut ein weiteres Mal zu schwach, um vollkommene Früchte zu tragen?


Die dicht bewaldete Bergkette wirkte wie eine zu Stein erstarrte, lauernde Kreatur, deren Buckel sich nun über das Land spannte und mit langfingrigen Ausläufern nach ihm griff. Die paar Hütten am Fuße der Berge waren kaum Dorf zu nennen, nicht einmal Siedlung. Und sie waren so abgelegen, dass wohl kaum jemand von ihnen wusste... abgesehen von jenen, die im Wald hausten und deren Stimmen beinahe jede Nacht Geschichten zu erzählen hatten, die in langgezogenem Heulen zum Mond empor stiegen.
Der Junge wusste, dass der Ort, an dem die Werwölfe heulten, Caern genannt wurde... und sehr zu seinem Leidwesen war es ihm untersagt worden, diese Bereiche des Waldes zu erkunden. Als er es doch einmal versucht hatte, war ein schwarzer Alptraum zwischen den Bäumen hervor gebrochen und hatte ihn mit Klauen und Fängen gelehrt, was mit jenen geschieht, die zu neugierig sind- und sich vielmehr nicht an eine Order zu halten wissen.
Er würde die Lektion niemals mehr vergessen, die sein Vater bei seiner Rückkehr noch vervollständigte- er strafte ihn nicht, weil er sich dem Verbot widersetzt hatte, nein. Das hatte der Schwarze bereits getan. Doch wie immer strafte er ihn dafür, dass er nicht einer von ihnen war, diesen Werwölfen... sondern nur jemand, der dieses Blut in sich trug.

Ja, könnte er nur einer von ihnen sein. Der Vater, die Familie hätte endlich einen Grund, stolz zu sein... und vielleicht wäre dann alles anders gekommen, als es letztlich kommen musste. Denn die wenigen Werwölfe-
(nicht Werwölfe, Garou... Garou hießen sie)
- sahen sich mit einer Bedrohung konfrontiert, der sie in ihrer geringen Zahl nicht Herr werden konnten... und so gerieten die Bewohner des Dorfes, ihre schwächeren Blutsverwandten, in ihre Pläne.


An jenem Abend beehrte seltener Besuch die fünfköpfige Familie. Der stattliche Mann brachte eine beklemmende Aura von Düsternis mit sich, und der Blick aus den hellen, durchdringenden Augen war wie geschärfter Stahl, der einem bis zu den Knochen drang. Er wirkte weder ungepflegt mit den halblangen, rabenschwarzen Haaren, noch sonderlich wild- doch befremdlich, als trüge er ein zweites Gesicht unter seinem offensichtlichen, ein Gesicht des Zornes, der sich als unterschwellige Drohung in seine Ausstrahlung legte.
Der Junge war fasziniert von der bloßen Erscheinung des Schwarzen- und enttäuscht, als die Eltern ihre Sprösslinge in ihre Zimmer schickten.
Natürlich gehorchte er nicht, sondern versteckte sich gerade noch in Hörweite unter der hölzernen Treppe.
"Ihr wisst, dass wir zum Handeln gezwungen sind", eröffnete die rauhe und tiefe Stimme des Schwarzen ohne weitere Umschweife. Es folgte ein kurzes Schweigen, bevor die hörbar um Beherrschung ringende Stimme des Vaters etwas knapp ein "Und das heißt für uns" entgegnete.
"Ihr werdet mit ihnen gehen- als Preis für die Sicherheit des Caerns und Entgelt für den, der schmerzlich in unseren Reihen vermisst wird."
"Aber die Kinder-!" Ein schwacher Einwurf der Mutter, abgeschnitten von den trügerisch beruhigenden Worten des Schwarzen.
"Sei unbesorgt, Frau. Meinst du, wir würden euch tatsächlich dieser verseuchten Brut überlassen? Bei meiner Ehre, ich schwöre euch, ihr werdet nicht lange dort bleiben müssen. Wir werden euch so rasch es uns möglich ist wieder zurückholen. Doch vorerst müssen wir ihren Bedingungen nachgeben... und die dadurch entstehende Zeit nutzen, um unsere Grenzen zu stärken."

Sie debattierten noch eine Weile über Dinge, die der Junge nicht so recht verstand- nur eines verstand er. Man wollte sie irgend jemandem ausliefern, und der Gedanke gefiel ihm ganz und gar nicht. Der Schwarze mochte faszinierend sein, doch er war niemand, dem er großartiges Vertrauen schenken würde...


Der Junge dachte an die vielsagenden Blicke seiner Eltern, die angstgeweiteten Augen der Geschwister, als er sich an jenen Abend zurück erinnerte, während er zitternd, zerschlagen und beinahe am Ende seiner Kräfte in dieser Grube hockte, in die sie ihn geworfen hatten.
Sie, mit denen sie mitgehen hatten müssen.
Sie, die sie verdorben waren und den Vater langsam und über Tage hinweg von ihren entstellten Welpen auffressen ließen.
Sie, die der Mutter unaussprechliche Dinge angetan hatten, bevor sie in Stücke gerissen wurde.
Sie, die noch immer darauf warteten, dass er vielleicht doch in seinem rasenden Hunger essen würde, was bei ihm in der Grube lag. Ein paar Stücke seiner Schwester und seines Bruders.
Der Schwarze hatte geschworen, die Familie würde nicht lange an diesem Ort sein- allerdings, denn nun war sie bis auf den Jungen tot. Alles andere war Lüge gewesen, und der Junge wusste, würde er überleben, so würden solche Dinge eines Tages nicht mehr geschehen können, niemals mehr.

Dafür würde er zu sorgen wissen.
9.2.06 11:41


"Go to sleep, may your sweet dreams come true
Just lay back in my arms for one more night
I've this crazy old notion that calls me sometimes
Saying this one's the love of our lives.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old.

When you wake up the world may have changed
But trust in me, I'll never falter or fail
Just the smile in your eyes, it can light up the night,
And your laughter's like wind in my sails.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old.

Lean on me, let our hearts beat in time,
Feel strength from the hands that have held you so long.
Who cares where we go on this rutted old road
In a world that may say that we're wrong.

Cause I know a love that will never grow old
And I know a love that will never grow old..."



Keine eigenen Zeilen, nein. Aber das mindert ihren Klang nicht, und ich hab wieder einmal etwas, was ich gern singe und worin ich mich verlieren kann.
Musik ist eine meiner Schwingen- die best?ndigste von allen.
9.2.06 20:52


allm?hlich platzt mir der kragen. die stunden, die ich mich nun schon mit diesem forendreck ohne ergebnis abm?he, will ich gar nicht so genau wissen.
tausend mal alles hoch und runter laden, datenbanken mit tabellen f?ttern, blablabla. nur um am ende herauszufinden, dass der ganze sql-kram h?chstens ansatzweise so will wie ich. mit der alten forensoftware ging das auch, warum muss mich dieser kram bei der neuen software nun derartig nerven?

ich hab die schnauze gestrichen voll und erst recht keine lust dazu, tausende von beitr?gen einzeln nachzuarbeiten, ebenso wie zig user und ?berhaupt.
leck mich doch am arsch verdammt noch mal.
23.2.06 00:04




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