Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

In einem tiefen, satten Grün zogen die Wälder unter ihm dahin. Unterbrochen von tiefen Schluchten mit reißenden, klaren Flüssen. Wild stob durch das Unterholz und fügte braune, graue und viele andere Farbtöne dem Bild hinzu.
Doch all dies nahm er nicht wahr, er; der mit kraftvollen Flügelschlägen Meile um Meile hinter sich zurückließ auf der Suche nach seinem Ziel.
Blass erschienen ihm diese Farben, verglichen mit der Mischung aus Silber und Gold, die ihm im Traum geschenkt worden war. Unbedeutend und unwirklich.
Suchend glitt sein Blick über den Horizont, in der Hoffnung, das zu finden, was ihm diesen Traum wiederbringen würde. Unermüdlich arbeitete er sich vorwärts. Unerschöpflich in seiner Gewissheit seinem Ziel auf der Spur zu sein.
Nur vage war seine Vorstellung wohin er ziehen musste. Lediglich sein Instinkt und ein fast unbewusster Drang führten ihn. Und doch war er sich sicher immer näher an sein Ziel zu kommen.
Er gewann an Höhe, als ein kleines Gebirgsmassiv vor ihm aus dem Dunst, der die untergehende Sonne einzuhüllen schien, auftauchte. Getragen von warmen Aufwinden kreiste er über den sich unter ihm ausbreitenden Bergen, sich nur zu deutlich der Tatsache bewusst, daß gerade ein solcher Ort von seiner Art als Wohnstätte bevorzugt wurde.
Die scharfen, grüngelben Augen glitten über die von den Jahrhunderten gezeichneten, schroffen Hänge, an denen sich hartnäckige Pflanzen verbissen festgesetzt hatten.
Das eine oder andere Mal merkte er auf, als ein tiefschwarzer Schatten Hinweis auf eine sich dahinter verbergende Höhle zu geben schien. Doch immer wieder wurde er enttäuscht als sich dahinter nur unbedeutende Löcher offenbarten.
Stunde um Stunde dauerte seine Suche und auch hereinbrechende Nächte ließen ihn nicht innehalten. Der silberne Schein Lunas genügte seinen scharfen Sinnen völlig, auch wenn es nur ein fahler Abklatsch das Lichtes war, nach dem er suchte. Aufgeben wollte er nicht, konnte er nicht. Zu tief verwurzelt war seine Sehnsucht. Zu klein schienen die Mühen, die er auf sich nehmen musste. Weder seine schmerzende Schultern noch sein Hunger berührten ihn. Er spürte, daß dieser Ort der richtige war.

Der richtige Ort, um seine Instinkte zu täuschen, die Falle zuschnappen zu lassen.
Der richtige Ort, um ihn fort zu schicken, in eine andere Zeit, eine andere Welt.
Eine sterbende Welt, in die er hineingeworfen wurde für ein Verbrechen, dass er niemals begangen hatte.

Nichts warnte ihn davor, und nichts hätte ihn darauf vorbereiten können, was ihn erwarten würde.
6.6.06 18:29


wie weit gehen
was nur geworden
nur lose enden
unverwebt

wohin sehen
längst gestorben
zeit verschwenden
unbelebt

bürde und laster
tiefer hinab
blind und stumpf
verweht...



Kein Licht dieser Tage, keinerlei Licht. Die Schleier in meinen Gedanken verweben sich zu einem wolkigen Dickicht, wallend, weich... und so schwer wie Blei.

Und ich spüre den wylden Vater wieder brüllen und toben.
Stürme... sie werden wiederkehren. Weiße, weiche Stürme, und ihr Brausen wird die Stadt erfrieren.
6.6.06 23:26


Der wandernde Wind auf den Wegen
war angefüllt mit süßem Laut,
Der dämmernde rieselnde Regen
war mit Verlangen feucht betaut.

Das rinnende rauschende Wasser
berauschte verwirrend die Stimmen
Die Träume, die blasser und blasser
im schwebenden Nebel verschwimmen.

Der Wind in den wehenden Weiden,
am Wasser der wandernde Wind
Berauschte die sehnenden Leiden,
die in der Dämmerung sind.

Der Weg im dämmernden Wehen,
er führte zu keinem Ziel,
Doch war er gut zu gehen
im Regen, der rieselnd fiel.



13.6.06 04:23




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