Coldiron

Third Gaze

Seductive Secret

Drachengedanken



*~ Moments ~*

*~ Lifeplay - Playlife ~*

*~ Dancing in the rain ~*

.... und Stämme ....


Silberfänge {das Herz}



"The Silver Fangs are not going to fade away and leave you all to do your own thing. We're going to get you- all the tribes- working together, and we're going to show you the way, whether you like ist or not."
~ Jonas Albrecht, bei uns Alrhyan der gesamten Nation. Wohl gesprochen, Eure Majestät...


"Lasst die arrogante, inzuchtgebeutelte Brut lieber allein bei ihrem Untergang... oder sie reißt euch mit hinab."

"Wie lange soll es noch dauern, bis die Führer der Nation erkennen, dass sie fallen, solange sie nur noch auf den Ruhm vergangener Tage zurückblicken? Wann werden sie endlich begreifen und handeln?"

"Silberfänge...? Es wäre falsch, sie ganz und gar abzuschreiben. Denn es mag noch Hoffnung geben, und Gaia scheint sich noch nicht von ihnen abgewandt zu haben...."


Würdevoll, erhaben, edel, ehrenhaft, entschlossen und ruhmreich... die Alphas der Garou sind auserwählt, und in der Vergangenheit waren sie all das und noch mehr. Sie waren Herrscher und Könige, noch weit bevor die Menschen überhaupt wussten, was diese Begriffe bedeuten und besaßen ihre Position zu Recht, doch heute scheint sich das Bild zu wandeln. Die Schatten tuscheln über Inzucht und Geistesstörungen, von Schwäche und Verfall eines Stammes, der nur noch in seinen Herrscherhäusern hockt und die Hände in den Schoß legt, anstatt endlich aktiv zu werden. Sie sagen, die Sonne der Herrschaft der Silberfänge ginge unter... doch ist es tatsächlich bereits soweit?
Nur wenige der Stammeselite wissen um das Geheimnis, die Bürde, unter welcher der Stamm mit zunehmender Zeit vermehrt zu leiden hat, welche "Schuld" er auf sich lud... und wie bitter sie dafür bezahlen müssen...

Als ich das erste Mal mit dem Thema stämme konfrontiert wurde und mir nur die paar Zeilen durchlaß, die auf einer diversen Seite dazu zu finden waren... war mein erster Gedanke "Silberfang." Und nach den Vorzeichen... "Philodox."
Es hat lange gedauert, bis ich schließlich auch wirklich einen spielte... bis ich lernte, der Bedeutung auf den Grund ging- und fand.
Erhabenheit, Führerschaft, Weisheit, Entschlossenheit, Ehre, Mut, Güte, unzerbrechliche Willenskraft- die Wolle, aus der so manche erdachte Figur meiner Kindertage gestrickt war. Figuren, die verkörperten, was ich niemals sein würde, denn in dieser Wirklichkeit ist nicht viel Platz für große Abenteuer, wie sie diese Figuren in meiner Phantasie durchlebten, noch steckte ich im richtigen Körper, noch am richtigen Ort. So träumte ich vor mich hin, suchte diese Dinge in Büchern oder schrieb sie mir selbst.
Es waren starke Charakter... meist vom Schicksal gebeutelt, doch je tiefer sie fielen, umso stärker kamen sie zurück.

Und ich glaube, dieses Fundament alter Träume in den Silberfängen gefunden zu haben- in dem, was sie einst gewesen sind. Strahlend durch sich selbst, ihre Taten, ihrer Stärke, ihrer Güte und Macht, doch auch unerbittlicher Härte, wenn es sein muss. Anführer.
Ich neigte selbst immer dazu, zu "führen", vorne zu stehen, um voraus zu gehen. Vieles hat sich geändert, vieles davon ist erloschen. Und doch... manches davon ist erhalten geblieben.
Auch bei den Fängen ist vieles erloschen, erstarrt sind sie in Dekadenz, Hochmut und noch ganz anderen Dingen, gebeutelt von alter Schuld, die noch schwerer auf ihnen lastet als die Bürde der Erwartung, die mit ihrer Herkunft einher geht. Und doch... ein Ende ist noch nicht in Sicht. Noch nicht...
Es gibt Parallelen, oh ja. Zu den positiven ebenso wie zu den negativen Dingen.

Und mein Herz, das verträumte, schlägt noch im Takt der alten Schlachten.
Der Silberfang... das Herz.


Rote Klauen {die Seele}



"Nur ein toter Mensch ist ein guter Mensch. Denn seit wann lässt man die Diener des Wyrm am Leben??"


"Menschenhassende Flohbeutel. Lasst diese Hinterwäldler in den Wäldern, wo sie hingehören. Sie sind unfähig, sich anzupassen und mit Sicherheit einer der ersten Stämme, die den Bach runter gehen. Tja, scheiß Welt."

"Würden sie endlich zur Vernunft kommen und lernen, sich auf Menschen einzulassen, sähe ihre Zukunft sicher besser aus. Aber ihr Stolz ist groß, und eher sterben sie, bevor auch nur ein einziger Menschlingsgeborener in ihren Reihen erscheint. Schade, schade..."

"Sie stehen der Wyldnis näher als jeder andere Stamm, und groß ist ihr Wissen in dieser Hinsicht... Doch ihr Weg ist nicht der richtige, Garou sind sowohl Mensch als auch Wolf, und sie sollten mehr Garou denn Wolf sein. Die Kinder des Greifen sind zudem grimmige und todbringende Gegner, also seid vorsichtig im Umgang mit ihnen."


Die Roten Klauen, die hasserfüllten, die menschenverachtenden, die Wilden, die grimmigsten und urtümlichsten... primitiv oder gar zurück geblieben heißt man sie, wie es die Zweibeiner und auch menschlicher geprägten Garou nun einmal zu tun pflegen, wenn jemand nicht so ist, wie sie es erwarten... wenn jemand nicht dem Zeitgedanken entspricht, nicht mit den Geschwüren umgehen kann, die sie in die Welt gesetzt haben.
Doch Intelligenz ist ein tückischer Begriff, und die Klauen sind alles andere als dumm- lediglich ihre Ansichten, ihre Auffassung und ihr Verständnis für etliche Dinge - sowie ihr Wissen - unterscheiden sich von der gängigen Masse.

Sie sind das, was begonnen hatte, ein Kern meiner selbst zu sein. Der menschenhassende, der nicht nur die Krankheit Mensch sondern auch ihre tumorartigen Ausgeburten, die Städte, die Zivilisation, diesen ach so tollen Fortschritt abgrundtief verabscheut. Ab einem gewissen Grad kann es nur noch Heuchelei sein, natürlich. Wir sind schließlich alle nur Konsumenten und gehen alle die gleichen langweiligen, vorgegebenen Wege. Wir sagen, es gibt nichts anderes. Aber das liegt wohl nur daran, dass wir zu feige sind, um auszubrechen. Oder zu faul. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.
Doch eine Klaue... sie hat den Wolf verkörpert. Den Wilden, und ihre Pfade waren die meinen, jene, die all dem Gestank, der Gesellschaft den Rücken kehrten. Der Stamm liegt in den letzten Zügen, kämpft schon lange auf so gut wie verlorenem Posten. Ein Beispiel, wie ein Ideal, tief verwurzelte Überzeugungen selbst noch erhalten bleiben, wenn sie in den Untergang führen.
Dieses Dasein, dass mich so anödet, so ermüdet... all diesen eintönigen Wege, grau in grau. Als Klaue lief ich auf den schlichten Pfaden meiner Gedanken, jenen, die frei von Menschen waren, doch erfüllt von Wolfsgeheul und endlosem Grün. Pfade, auf denen nichts zählt außer das Hier und Jetzt, auf denen Empfindungen noch klar umrissen, kompromisslos, urtümlich und rein sind- völlig einfach und umkompliziert und daher eindringlicher und wunderbarer als alles andere.

Doch der Wolf ruht, ein Großteil für immer.
So ist ein Teil der Seele vergangen, der Rest schläft.
Die Rote Klaue, die schlafende Seele.


Schattenlords {der Verstand}



"Der Zweck heiligt die Mittel."


"Intriganter Haufen verlogener, machtgieriger Bastarde. Die tun alles, damit sie ihre Ziele erreichen, verstehst du? ALLES. Wenn du Glück hast, stehst du ihnen dabei nicht zu sehr im Weg und kannst zumindest ausgenutzt werden. Ansonsten... hasta la vista, Babe."

"Sei vorsichtig mit ihren Worten und hör genau hin... Ich würde sagen, mindestens 80% davon sind die Unwahrheit. Wenn du klug genug bist, erkennst du die anderen 20% darunter- allerdings könnte es auch sein, dass der Lord genau das beabsichtigt hat und dieser kleine Teil Wahrheit doch keine Wahrheit ist..."

"Ach, die Lords werden stets schlimmer dargestellt, als sie eigentlich sind. Doch ich vermute, dass ist ihnen nur zu recht..."



Oh, und die Schattenlords, die Herren, die Fürsten der Schatten. Jedem Licht sein Schatten, so ist es mit Sicherheit kein Wunder, dass sie das Gegenteil zu den Silberfängen sind, beinahe wie eine dunkle Seite, verbunden mit ihnen durch uralte Feindschaft... und doch, irgendwie scheinen sie einander zu brauchen, haben einander gebraucht. Kein Tag ohne Nacht... und jede Medaille besitzt zwei Seiten.

Man sagt, sie stehen für Tücke und Hinterlist, für Machtgier und Düsternis. Sie sind exzellente Intriganten, Manipulateure, und sie bauen auf Einschüchterung, Furcht und Respekt. Ihre Hierarchien sind klar und fest umrissen, alles ist fest strukturiert. Ein Schattenlord verzeiht keine Fehler, für Schwäche gibt es hier keinen Platz. Er weiß alles irgendwie zu seinem Vorteil zu nutzen, sich anzupassen, wo nötig, und er scheut weder Weg noch Mittel, um ans Ziel zu gelangen... er wird immer einen Weg finden, und zwar einen, bei dem irgendwas für ihn herausspringt. Keine Rechnung ohne Nutzen...

Andere sind nur Mittel zum Zweck. Dein bester Freund- du selbst, denn auf andere ist kein Verlass, sie misstrauen dir, du misstraust ihnen, verstehst sie jedoch wohl zu nutzen. Kühl, berechnend, unerbittlich und hart, verschlagen, skrupellos. Ehrenhaft... mit einer eigenen Auffassung von Ehre. Und diese Düsternis... verbunden nicht nur mit den Schatten, sondern verbunden auch mit jeglicher anderen Form von Finsternis, mit einem Verständnis für jedwege Art von "dunkler Seite."

Der rücksichtslose Schwarze, der furchteinflößende, die kalte Skrupellosigkeit, das Bestreben nach Macht, das Bestreben zu dominieren, angstvoll respektiert zu werden... der Lord, den man immer den "Bösen" in die Schuhe schiebt.
Image ist alles.
Der Schattenlord, der finstere Verstand.


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